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Inline-Funktion


Inline-Funktionen sind eine besondere Art von Funktionen in der Programmiersprache C.


Bei einer normalen Funktion wird vom Compiler ein Satz Anweisungen erzeugt und bei Programmausführung im Arbeitsspeicher gehalten. Wird die Funktion aufgerufen, erfolgt ein Sprung zu der Speicherstelle, an der die Funktion hinterlegt ist. Jede Funktion ist also nur einmal im Speicher vorhanden.


Bei einer Inline-Funktion erzeugt der Compiler keine echte Funktion, sondern bindet den Quelltext der Funktion an der Stelle des Funktionsaufrufes ein. Für jeden Funktionsaufruf wird der Funktionsquelltext an der entsprechenden Stelle eingebunden. Die Funktion muss jetzt also nicht mehr im herkömmlichen Sinne aufgerufen werden. Dadurch kann die Rechenzeit, die für den Aufruf einer Funktion benötigt wird, eingespart werden und Programme laufen eventuell schneller ab. Dies geht jedoch immer zu Lasten der Programmgröße.


Eine Funktion als Inline-Funktion macht nur Sinn, wenn sie nicht mehr als ein oder zwei Befehle enthält, da sich ansonsten das Programm so aufblähen kann, dass der Geschwindigkeitsvorteil wieder zunichte gemacht wird. Auch wenn die Funktion sehr häufig aufgerufen werden muss, kann das Programm sehr groß werden.



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