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Schutzklasse

Die Schutzklasse ermöglicht die Einteilung elektrischer Betriebsmittel nach Art ihres Schutzes gegen elektrischen Schlag. Anhand der Schutzklasse werden

Schutzklasse I

In die Schutzklasse I werden die Betriebsmittel eingeordnet, welche eine Schutzerdung aufweisen. Dazu müssen alle berührbaren leitfähigen Teile des Betriebsmittels an den Schutzleiter angeschlossen sein. Hierzu zählen zum Beispiel Haushaltsgeräte wie Waschautomanten, Kühlschränke oder auch elektrische Leuchten.

Schutzklasse II

Zur Schutzklasse II gehören alle Betriebsmittel mit Schutzisolierung d.h. zweifache Isolierung aller aktiven Teile. Typische Beispiele für Schutzklasse II sind etwa Elektrohandwerkzeuge wie Bohrmaschinen oder Handkreissägen sowie Haushaltsgeräte. Der Stecker der Anschlussleitung eines Schutzklasse II Betriebsmittels hat üblicherweise keinen Schutzleiteranschluss. Wurde aufgrund von Instandsetzungsarbeiten ein Stecker mit Schutzleiterkontakt verwendet, darf an diesen der Schutzleiter nicht angeklemmt werden.

Schutzklasse III

In die Schutzklasse III fallen alle Betriebsmittel, die mit Schutzkleinspannung (SELV) betrieben werden. Dazu muss das Betriebsmittel selbst mit Kleinspannung arbeiten und zusätzlich über eine doppelte Isolierung zwischen Netzeingangs- und dem Kleinspannungsteil verfügen. Typische Beispiele für diese Schutzklasse sind alle Betriebsmittel die mit Steckernetzteilen oder Batterien betrieben werden können.

Isolierung Spannungsfestigkeit



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