Arduino Tutorial Kapitel 3: Digitale Signale

Digitale Signale sind die einfachste Möglichkeit um mit dem Arduino Signale einzulesen und auszugeben. In diesem Beitrag wird die Steuerung digitaler Ein- und Ausgänge vorgestellt. Außerdem wird gezeigt, wie man PWM-Signale erzeugt.

Die Beispiele in diesem Beitrag sind angelehnt an das Funduino-Tutorial.

Digitaler Eingang und digitaler Ausgang

Für das erste Beispiel benötigt man eine einfache rote LED, einen 1 kOhm Widerstand und ein paar Steckleitungen.

Das Programm soll dafür sorgen, dass bei Betätigung eines Schaltkontaktes die LED blinkt. Dazu muss die LED an einen Ausgang angeschlossen sein. Wir wählen hier Pin 7. Man schließt ein Ende des Widerstands an Pin 7 an. Das andere Ende verbindet man mit der Anode der LED. Die Kathode der LED schließt man an einen GND-Pin des Arduino an. Für den Schaltkontakt soll später Pin 8 genutzt werden. Diesen verbindet man über einen 1 kOhm Pull-Down-Widerstand mit Masse.

Das zugehörige Programm sieht wie folgt aus:

// Anlegen von Variablen der Ein- und Ausgänge etc. für bessere Lesbarkeit des Codes
int led = 7;
int kontakt = 8;
int statusBlinker = 0;

void setup() 
{ 
  pinMode(led, OUTPUT); // Pin 7 (LED) ist ein Ausgang
  pinMode(kontakt, INPUT); // Pin 8 (Schaltkontakt) ist ein Eingang
}

void loop() 
{
  statusBlinker = digitalRead(kontakt);
  if (statusBlinker == HIGH)
  {  
    digitalWrite(led, HIGH); // Schalte die LED an Pin7 an.
    delay(1000); // Warte 1000 Millisekunden.
    digitalWrite(led, LOW); // Schalte die LED an Pin7 aus.
    delay(1000); // Warte 1000 Millisekunden.
  }
}

Nachdem man das Programm auf den Arduino gespielt hat, kann man es testen. Schaltet man mit einer Steckleitung das 5 V Potential vom Arduino auf Pin 8, sollte die LED blinken. Entfernt man die Steckleitung, wird Pin 8 über den Pull-Down-Widerstand wieder auf Masse gezogen und die LED ist wieder aus.

PWM-Signale

Hier folgt noch ein Beispiel zur Ansteuerung einer RGB-LED mittels PWM-Signal.

Die von mir im Aufbau verwendete RGB-LED hat sechs Anschlüsse. Dies kommt daher, weil sie neben einer roten und einer grünen LED zwei blaue LEDs besitzt. Dies ist nötig, um für das blaue Licht eine ähnliche Helligkeit wie für die anderen beiden Farben zu erreichen. Daher besitzt die LED auch zwei Kathodenanschlüsse – einen für rot und blau, sowie einen für grün und blau.

Da diese LED etwas stromhungriger ist, verwende ich diesmal als Vorwiderstand jeweils 100 Ohm.

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